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Über uns

Vereinschronik


In Pegnitz haben sich im Jahr 1937 etliche Auto- und Motorradfahrer zusammengeschlossen, um der gemeinsamen Faszination für Technik und Mobilität nachzugehen. Herausragendes Ereignis war das jährliche Zipser-Berg-Rennen und im gesellschaftlichen Bereich die Ausfahrten in geselligem Zusammentreffen. Am 31.08.1963 wurde die erste Satzung geändert und damit auch der jetzige Name Motorsportclub Pegnitz und Umgebung e.V. im ADAC geprägt.

Namen wie Dr. Max Becher, Dr. Robert Brommer, Richard Spachmüller, Kurt Heerlein, Georg Hacker, Konrad Pöhner, Kurt Pohl, Hermann Fuchs, Wolfgang Schlüter, Herbert Henrich, die Brüder Christoph und Riklef Groß und Jürgen Würschum trugen mit ihrem sportlichen Leistungen dazu bei, den MSC Pegnitz in die Annalen der Motorsportgeschichte einzutragen.

1976 wurden die ersten Karts angeschafft und faszinieren, in der jetzt modifizierten Form jugendgeeigneter Flitzer Alt und Jung. Mit Hilfe von Hans Schwängerl, dem legendären Gausportleiter des ADAC Gau Nordbayern hatte man einen Fürsprecher, der letztlich maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der heutige ADAC-Motorsportpark-Pegnitz/Scharthammer entstehen konnte. Organisiert wurden Automobilslaloms am KSB Parkplatz und in Veranstaltungsgemeinschaften mit dem AC Bayreuth viele Jahre lang die Wagner-Stadt-Rallye rund um Bayreuth und Pegnitz.

Seit 1984 steht Herbert Gabler dem MSC Pegnitz vor. Unter seiner Führung entwickelten sich die einzelnen Sparten im MSC umweltgerecht weiter, wobei leider der Automobilsport auf der Strecke blieb. Gefördert wurden aber die Motorradgeländefahrer, die Heimtouristik unter Albrecht Sonntag, neu gegründet eine Oldtimersparte unter Fritz Hoss, Heiner und Inge Neubauer und jetzt Sabine Burkel.
Margareta Gabler führt seit vielen Jahren die Fahrradturniere mit jährlich durchschnittlich 500 Kindern zu wachsender Sicherheit im Straßenverkehr.
Der Einsatz im Kartbereich durch Engelbert Werner, Klaus Becker und jetzt Harald Burkel war beispielhaft und diente und fördert die Nachwuchsarbeit. Mit der Wende trat der MC Münchenbernsdorf an uns heran und es wurde eine anfänglich tiefgehende und gegenseitig aktive Partnerschaft begründet. Albrecht Sonntag als einer der dienstältesten Touristikleiter im ADAC Gau Nordbayern vollbringt seit vielen Jahren organisatorische und findige Meisterleistungen, Kleinode unserer nahen und ferneren Heimat den Menschen nahe zu bringen. Jüngstes Standbein unserer Bemühungen, die allgemeine Verkehrssicherheit und Fahrfertigkeit zu fördern, ist das Angebot auf dem Teerplatz in Scharthammer, Verkehrssicherheitstraining nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates mit eigens ausgebildeten und ständig geschulten Moderatoren durchzuführen, derzeit mit Walter Brendel und Günter Zaloga im Pkw- im Motorradbereich.

Wir sind auch stark engagiert in der Jugendarbeit. Mit und nach Richard Spachmüller haben viele Versuche stattgefunden, die Jugend an den Club zu binden. Zeitweise hat Micha Röhrl mit seiner Familie und seiner gegründeten BAT-Race-Team-Gruppe einen starken Aufschwung geschafft, doch hat sich diese produktgeprägte Gruppe zwischenzeitlich leider wieder verselbständigt. Seit 2005 haben sich die Jugendlichen aber erneut unter Peter Schill, Thomas Mucha, Günther Gerstacker, Stefan Plan und Thorsten Häckel formiert und finden in den aktiven Motocrossfahrern wertvolle Unterstützung. Ihren Anstrengungen ist es zu verdanken, dass in 2006 die Strecke vollkommen neu überarbeitet und verbessert worden ist und eine sportliche Heimat für viele Fahrer geworden ist.

Mit Jörg Sandner und Philipp Ponfick haben sich zwei Geländefahrradfahrer hervorgetan, die in engagierter Eigenarbeit eine eigene Mountainbikestrecke im MSC-Gelände geschaffen haben, die von vielen Jugendlichen genutzt wird und auch von den Motocrossern als Ausgleich und Aufbautraining angenommen wird

Motorsport entwickelt sich ständig neu. Wir als Basisverein im ADAC stellen uns umweltgerecht angepasst den Erfordernissen und tragen unseren Teil dazu bei, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine saubere und nützliche Perspektive aufzuzeigen, sich richtig und aktiv im Straßenverkehr und Motorsport zu verhalten.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit kommt der MSC Pegnitz im ADAC auch seiner Verpflichtung nach, sich in die Verkehrsbelange der Stadt und des Altlandkreises einzubinden. So wurde in Zusammenarbeit mit dem ADAC mit gewirkt, die Ampelregelungen zu überprüfen, ein Konzept für den Innenstadtausbau vorgetragen, zur Parkplatzsituation Stellung genommen und immer wieder versucht, den städtischen Verkehrsausschuss, der vor vielen Jahren aufgelöst wurde, wieder installieren zu lassen, um praktischen Sachverstand unserer Mitglieder einfließen lassen zu können.

Nicht zuletzt muss hervorgehoben, dass die allgemeinen Clubleistungen des ADAC von uns als einem Ortsclub des ADAC-Gaues-Nordbayern ständig angeboten werden, so insbesondere die freie Rechtsberatung in Verkehrs- und Verkehrsvertragssachen durch den Vertragsanwalt für den bereich von Pegnitz und Umgebung im ADAC, Herrn Rechtsanwalt Herbert Gabler, der kurzfristigst, auch in Notsituationen außerhalb der üblichen Geschäftszeiten für rechtssuchende ADAC-Mitglieder und solche die es werden wollen, zur Verfügung steht.

In diesem Sinne arbeiten wir zusammen und waren früher, sind es jetzt und werden es in Zukunft sein, dankbar für jede unterstützende Hand und neue Ideen. Ein Jeder kann sich mit seinen Vorstellungen und seiner Persönlichkeit einbringen. Wir sind weltoffen, politisch und konventionell ungebunden, also ein fröhlicher, aktiver und kameradschaftlicher Club für alle!


© Copyright MSC-Pegnitz u. U. e. V. im ADAC 2007, letzte Aktualisierung 01.06.2008